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Unser Weg zum Osterfest

Unser Weg zum Osterfest…                                                           ostern

 

An Aschermittwoch besuchte uns Pfarrer Barth im Kindergarten, um mit uns die Fastenzeit zu beginnen. Wir haben die bunte Deko, sowie Masken und Kostüme im Kindergarten abgehangen. Die bunte, laute Zeit ist nun zu Ende. Es beginnt eine neue Zeit. Die F A S T E N Z E I T. Was bedeutet eigentlich das Wort FASTEN?

Es bedeutet, dass wir auf etwas verzichten. Wir wollten in der diesjährigen Fastenzeit auf das „remmy-demmy“, auf das Laute, Hektische in unserem Leben verzichten, um uns mehr auf uns selbst und unsere Mitmenschen zu konzentrieren. Wir haben gemeinsam überlegt, wie können wir miteinander umgehen, damit es allen gut geht. Was können wir für andere tun? Wie können wir einander helfen? Was ist wirklich wichtig im Leben?

Dass wir diese Frage plötzlich unter ganz anderen Verhältnissen stellen müssen und es dieses Jahr eine ganz besondere Fastenzeit werden wird, das war uns zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar.

Ja- es ist eine ganz besondere Fastenzeit. Eine Zeit voller Entbehrungen. Keine Spielplätze mehr, keine Kino oder Konzertbesuche. Keine Besuche mehr bei Omas und Opas oder anderen wichtigen Menschen in unserem Leben. Ein völliges „Herunterfahren“ unseres bisherigen Lebenswandels. Und vor allem, die Entstehung von Ängsten. Existenzängste – Ängste vor der Zukunft, Ängste, wie geht alles weiter? Ängste um die eigene Gesundheit. Eine harte Probe auf die jetzt jeder Einzelne gestellt wird. Aber wir möchten uns nicht entmutigen lassen. Wir möchten zusammenhalten, uns gegenseitig stützen und das Beste aus der Situation machen. Lasst uns diese besondere Fastenzeit mit besonderen Momenten füllen.nichtallesistabgesagt

An Aschermittwoch haben die Kinder ein geheimnisvolles Päckchen ausgepackt. Es hat ziemlich lange gedauert bis alle Lagen geöffnet waren. Zum Vorschein kam ein kleiner Trieb. Die Kinder haben es direkt erkannt:“ Ein Baum!“ Dieser kleine Baum, dieser kleine Trieb sollte nun gepflanzt werden und aus ihm sollte der „Baum der guten Taten“ wachsen.   Immer, wenn jemand etwas Gutes getan hat, konnte er wieder ein kleines Stück am Baum anbringen. Alle waren nun aufmerksam, was denn Gutes in unserer Kita passiert. Zum einen entschuldigte sich ein Junge, der vorher Streit mit einem anderen Jungen hatte ehrlich, dann half ein anderes Kind ungefragt beim Aufräumen, ein weiteres Kind brachte einem traurigen Kind ein Taschentuch usw.

Viele kleine und auf den ersten Blick unscheinbare  Momente passieren täglich in unserem Miteinander. Besonders in der jetzigen Situation, erfahren wir es sicherlich alle umso mehr.  Da wir diese Momente momentan nicht mehr im Kindergarten beobachten können, möchte ich Sie und Euch alle bitten: beobachtet diese Momente zu Hause ganz bewusst. Schaut, wo etwas Gutes passiert. Lasst uns gemeinsam den Baum der guten Taten weiter wachsen! Und teilt diese Momente mit uns – egal ob ganz klein oder ganz groß! Sendet Eure Momente per Mail an das Rabennest oder an

 

Wir wünschen euch von Herzen viele große und kleine Momente im Kreise eurer Liebsten und Gottes Segen!

dankegott

Baum

Baum der guten Taten: