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Die Raupe Pasquarella

Pasquarella

Pasquarellas Perlen

Hallo!

Ich bin Pasquarella.

Raupen haben manchmal eigenartige Namen.

Das ist eben so!

 

Ein sehr seltenes Exemplar bin ich:

eine Geschichten-Raupe.

Was eine Geschichten-Raupe ist,

das ist einfach erklärt:

Wenn du mich anschaust, dann siehst du:

Mein Körper besteht aus vielen Perlen.

Zu jeder Perle gehört eine Geschichte von meinem Freund Jesus.

Es gibt fröhliche, traurige und nachdenkliche Geschichten.

 

Hast du schon die Perlen gezählt?

Sie stehen für sieben ganz unterschiedliche Geschichten.

Ich freue mich, dass ich im Rabennest jede Woche meine Geschichten  erzählen darf.

 

Jedes Jahr feiern Christen auf der ganzen Welt ein besonderes Jesus-Fest: Ostern. Die Frohe Botschaft von Jesu Leben, sein Tod und seine Auferstehung, macht Mut und soll immer wieder neu erzählt werden.

Die Raupe „Pasquarella“ ist eine Geschichtenerzählerin, die uns Einiges über Jesus erzählen kann.

Hinter jeder Perle ist eine Jesus-Geschichte versteckt. Die erste Perle, als Einstieg in die Aktion, erzählt die Geschichte des Kaufmanns und der Perle.

Eine Schlüsselgeschichte, um die Botschaft Jesu zu verstehen, ist die Taufe Jesu am Jordan. Jesus erfährt die Liebe Gottes, die er nun auch an andere weitergeben will. Er will das Leben der Menschen hell und froh machen. Exemplarisch wird das mit der Heilung eines Blinden erzählt.

Die Karwoche beginnt mit dem Palmsonntag. In dieser letzten Woche in Jerusalem gewinnt Jesus nicht nur Freunde. (Vertreibung der Händler aus dem Tempel). Pasquarella erzählt das letzte Abendmahl und den Tod Jesu am Kreuz. Eine besondere Überraschung erleben wir mit Pasquarella an Ostern.

Auf der Pasquarella-Homepage findet man auch Bilder, Bastelanregungen, Lieder und mehr:

 

Aktionsseite-kita.de/pasquarellas-perlen/

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weißblauundgelbundgrün
Perlenfenster
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Fenster
Perlmuttperle
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Fingerabdruck
Fingerabdruck
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Blumenpflanzen
Blumenpflanzen
Blumenpflanzen
Blumenpflanzen
Blumenpflanzen
Blumenpflanzen
Pasquarella
Pasquarella
Pasquarella
Frühling
Frühling
Frühling
Die Perle aus Perlmutt

Die Perle aus Perlmutt

Meine erste Perlen-Geschichte hat mein Freund Jesus selbst erzählt.
Er sieht, dass die Menschen mit allerlei Dingen beschäftigt sind.
Aber ist das alles wichtig?
Und was ist wirklich wichtig im Leben?
Für Menschen, die darüber nachdenken, erzählt Jesus diese Geschichte:

Ein Kaufmann hat gute Geschäfte gemacht.
Er kann sich einige wertvolle Dinge kaufen:
Einen wunderschönen Teppich,
einen kostbaren Krug,
eine goldene Kette und einiges mehr.

Eines Tages sieht er eine wunderschöne, kostbare, funkelnde Perle.
Die ist schöner als alles, was er bisher gesehen hatte.
Für ihn als Kaufmann wäre das der größte Schatz,
den er sich vorstellen kann.
Allerdings ist diese Perle nicht billig.
Soviel Geld hat er nicht.
Er fängt an zu rechnen:
Wenn ich meinen wunderschönen Teppich verkaufe?
Das reicht noch nicht!
Und den kostbaren Krug dazu?
Auch das ist nicht genug.
Aber die goldene Kette auch
und all die anderen Dinge, die ich besitze?
Ja, das wird reichen!

 

Tatsächlich verkauft der Kaufmann alles, was er besitzt
und kauft sich die wunderschöne, kostbare, wertvolle Perle.
                                     (Vgl. Matthäus-Evangelium 13, 45-46)


Für den Kaufmann in der Geschichte war die Perle
das Wichtigste in seinem Leben.
Was ist denn für dich wirklich wichtig
– so wertvoll wie die Perle für den Kaufmann?
Vielleicht sind es besondere Sachen?
Vielleicht sind es auch Menschen, die dich gerne haben?
Manche Schätze passen in keine Schatzkiste,
sie haben aber Platz in unserem Herzen.

Die blaue Tauf-Perle

Meine zweite Geschichten-Perle ist blau.
Blau wie der Himmel und blau wie das Wasser.
Sie gehört zu einer Jesus-Geschichte,
in der Himmel und Wasser vorkommen:

Viele Jahre lebt Jesus in dem kleinen Dorf Nazareth.
Dort arbeitet er als Zimmermann.
Er baut Wohnungen, ein Zuhause für Menschen.

Als er 30 Jahre alt ist,
hört ein von Johannes den Täufer, einem Mann,
der im Jordan-Fluss Menschen tauft und zu ihnen sagt:
„Ändert Euer Leben!
Gebt Gott mehr Raum in dieser Welt!“
Zu diesem Mann geht auch Jesus.
Er will auch getauft werden
und zeigen: Ich gebe Gott mehr Raum in meinem Leben.
Jesus steigt mit Johannes in den Fluss
und lässt sich untertauchen.
Als Jesus wieder aus dem Wasser steigt,
hört, sieht und spürt er etwas ganz Aufregendes:
Es ist so, als ob der Himmel sich öffnet.
Gott ist ganz nahe.
Er ist sanft und zart - wie eine Taube.


Jesus hört, was Gott sagt:
„Du bist mein geliebtes Kind. Ich freue mich an dir!“
                               (Vgl. Markus-Evangelium 1,1-12)

 

Das war eine tolle, FROHE BOTSCHAFT!
Jesus geht nicht mehr zurück in sein Dorf.
Er will überall den Menschen erzählen:
Gott ist wie eine gute Mutter, wie ein guter Vater.
Gott sagt zu jedem Menschen:
Du bist mein geliebtes Kind. Ich freue mich an Dir.

Die blaue Perle
Die gelbe Perle

Die gelbe Sonnen-Perle

Die Menschen kommen gern zu Jesus und hören ihm zu.
Seine frohe Botschaft ist wie die Sonne.
Sie wärmt die Herzen und macht das Leben hell.

Wenn Jesus in ein Dorf oder eine Stadt kommt,
geschehen manchmal auch wunderbare Dinge.
Traurige werden wieder froh, Kranke werden gesund,
Menschen ohne Hoffnung bekommen neuen Lebensmut.

Eine solche Geschichte steckt in meiner gelben Sonnen-Perle:

Jesus kommt in ein kleines Dorf.
In diesem Dorf lebt ein blinder Mann.
Die Menschen aus dem Dorf bringen diesen Mann zu Jesus.
Sie denken sich: Vielleicht werden wir ein Wunder erleben.

Jesus nimmt den Blinden an der Hand.
Er führt ihn aus dem Dorf hinaus
und will mit ihm alleine sein.
Jesus nimmt sich Zeit für ihn.

Was die beiden miteinander reden,
das wissen wir nicht.
Ich bin mir aber sicher, dass diese Begegnung
das Herz des blinden Mannes berührt hat.

Dann berührt Jesus auch die Augen des Blinden und fragt:
„Kannst du schon etwas sehen?“

Der Mann antwortet:
Ja ich sehe etwas, das wie Bäume aussieht und herumläuft.
Sind das Menschen?
Jesus hat Geduld mit dem Mann.
Er legt ihm nochmals die Hände auf.
Und tatsächlich - der Mann sagt:


Ich sehe die Bäume, die Häuser, die Sonne, die Menschen und dich, Jesus. (vgl. Markus-Evangelium 8, 22-26)

Die rote Wut-Perle

Rot, sagt man, ist die Farbe der Liebe.
Viele rote Verkehrsschilder sagen: Pass auf!
Und wenn manche Menschen Wut im Bauch haben, wird ihr Kopf blutrot.

Meine rote Perle erzählt von einer Jesus-Geschichte,
in der Jesus auch sehr wütend ist:

Jesus will in den großen Tempel.
Dieser Tempel soll ein Ort sein,
an dem Menschen beten.
Aber im Hof des Tempels geht es eher zu wie in einer Markthalle.
Händler verkaufen alles Mögliche:
Tauben, Ziegen und Ochsen.
Die Geldwechsler machen ihre Geschäfte.
Im ganzen Tempelhof geht es nicht um Gott.

Jesus sieht diesen Trubel im Tempel.
Es ärgert ihn.


Jesus wird richtig wütend.
Er stößt die Tische der Geldverleiher um.
Die Münzen rollen über den Boden.
Die Stände der Taubenhändler müssen zur Seite.
Die Tauben flattern durch die Luft.
Ein Gemäh und ein Gemuh ist zu hören.
Es gibt einen riesigen Tumult.
Jesus ruft den Menschen im Tempel zu:
In unserem Heiligen Buch steht:

Der Tempel soll ein Haus des Gebetes für alle Völker sein.
Ihr aber habt daraus eine Räuberhöhle gemacht.
                                   
 (Vgl. Markus-Evangelium 11, 15-17)


Wie ihr seht, kann Jesus richtig zornig werden.
Wenn er spürt, dass die Menschen das Falsche tun,
dann zeigt er deutlich seine Meinung: in Worten und Taten.

Viele Händler, die im Tempel bisher gut ihr Geld verdient hatten, sind sauer.
Die Gegner und Feinde von Jesus überlegen schon,
wie sie ihn wieder loswerden können.

Wutperle rot

Die grüne Palmsonntag-Perle

In dem Land in dem Jesus lebt, gibt es eine große Stadt: Jerusalem.
In dieser Stadt steht ein herrlicher Tempel.
Viele Menschen kommen dorthin, um zu beten.
Auch Jesus geht nach Jerusalem.
Hört zu, was an diesem Tag geschieht!
(Warum meine nächste Geschichten-Perle grün ist,
das findet ihr selbst heraus.)

Viele Bewohner der Stadt haben schon von Jesus gehört und hoffen:
Wenn er kommt, wird auch unser Leben hell und froh.
Vielleicht wird er unser neuer König!
Vielleicht vertreibt er die fremden Soldaten aus unserer Stadt!

Andere Menschen sind sehr misstrauisch.
Sie wollen Jesus nicht.
Sie befürchten, dass es Streit gibt mit den fremden Soldaten.

Da kommt Jesus durch das Stadttor.
Er reitet auf einem Esel.
Einige Menschen sind begeistert.
Sie singen und tanzen.
„Hosianna“ rufen sie und freuen sich.
„Gelobt sei Gott!“
Sie winken ihm mit großen grünen Palmenblättern zu.
Manche legen ihre Kleider auf den Boden,
so dass er über einem bunten Teppich reiten kann.
                             
 (Vgl. Markus-Evangelium 11, 7-11)


Das war ein würdevoller Empfang für Jesus –wie für einen König.
Weil die Menschen ihn mit grünen Palmblättern begrüßt haben,
nennt man diesen Tag auch: Palmsonntag.

Perle grün

09 braune Brot Perle

Mit Freundinnen und Freunden zusammenzusitzen,
zu essen und zu trinken, das ist schön – auch für Raupen.
Wenn es sich aber um ein Abschiedsfest handelt,
dann ist oft ein wenig Traurigkeit dabei.

Jesus spürt, dass seine Gegner Böses planen.
Mit seinen Freundinnen und Freunden
will Jesus noch einmal ein besonderes Abschiedsfest feiern.
Ein Abendessen, bei dem gesungen und gebetet wird.

Bei diesem Essen
nimmt Jesus das Brot und spricht ein Dankgebet.
Er teilt das Brot aus
und sagt:
Nehmt das Brot und esst.
Das bin ich für Euch.
Brot zum Leben.
Immer wenn ihr zusammen seid, das Brot teilt
und an mich denkt, bin ich bei Euch.

Die Freundinnen und Freunde haben das noch nicht sofort verstanden.
Erst später ist ihnen aufgegangen:    
Die Freundschaft mit Jesus ist wie Brot.
Es gibt Kraft zum Leben.

Dann nimmt er den Wein, spricht wieder ein Dankgebet
und sagt: Trinkt von diesem Wein.
Er ist ein Zeichen unserer Freundschaft.
Sie bleibt bestehen, auch wenn ich nicht mehr bei Euch bin.


(Vgl. 1. Brief an die Korinther 12, 24; Markus-Evangelium 14, 22-26)

An die Geschichte dieses letzten Abendmahles, das Jesus gefeiert hat,  erinnert meine braune Brotperle.

Brotperle braun
schwarze Perle

Die schwarze Karfreitags-Perle

Meine letzte Perle ist schwarz.
Die Geschichte dazu ist nicht fröhlich.
Aber auch sie gehört zu meinem Freund Jesus:

Nach dem gemeinsamen Essen geht Jesus in einen Garten
mit vielen Olivenbäumen.
Er will dort in Ruhe beten.
Seine Freunde sind müde.
Sie schlafen im Garten ein.

Judas, einer, der einmal sein Freund war, schläft nicht.
Er kommt in den Garten und bringt Soldaten mit.
Judas umarmt Jesus.
Jetzt wissen die Soldaten, wen sie festnehmen sollen.

Nun muss Jesus vor viele Richter.
Am Ende wird er zum Tode verurteilt.
Er muss einen schweren Kreuzbalken auf den Berg neben der Stadt tragen.
Dort wird Jesus ans Kreuz geschlagen.
Seine Mutter, einige Frauen und sein Freund Johannes sind dabei.
Sie lassen ihn in dieser schweren Stunde nicht im Stich.

Jesus stirbt am Kreuz.

Ein fremder Soldat steht dabei und sagt:
Wirklich, dieser Jesus war ganz besonderer Mensch:
Einer, dem Gott ganz nahe ist: Gottes Sohn.
Einer der Freunde von Jesus holt sich die Erlaubnis,
dass er den toten Körper begraben darf.

Er nimmt Jesus vom Kreuz ab,
wickelt ihn in ein weißes Leinentuch
und legt ihn in eine Grabhöhle.
Vor diese Höhle wird ein großer schwerer Stein gerollt.
Den kann so leicht niemand wieder wegrollen.
Die Mutter von Jesus, seine Freundinnen und Freunde sind sehr traurig.(Vgl. Markus-Evangelium 15, 33-40; Johannes-Evangelium 19, 16-30)


Das war meine letzte Perlen-Geschichte.
Doch die Geschichte von Jesus, die ist noch nicht zu Ende.
Aber ich bin jetzt zu müde, um weiter zu erzählen.
Ich spinne mich in einen Kokon ein und möchte lange, lange schlafen.
Hab´ ein wenig Geduld.
Wenn du mich wiedersiehst, dann hat sich Einiges verändert.
Dann erzähle ich auch eine neue Jesus-Geschichte.

Der Oster-Schmetterling

Kannst du mich sehen?
Ich bin´s: Pasquarella!
Eine wunderbare Verwandlung hat stattgefunden.
Die alte Hülle brauche ich nicht mehr.
Ich bin zu einem bunten Schmetterling geworden.

Aber was ist mit meinem Freund Jesus
und seiner FROHEN BOTSCHAFT?

Er ist am Kreuz gestorben.
Man hat ihn in ein Grab gelegt.
Vor dem Grab liegt ein großer, schwerer Stein.
Seine Freundinnen und Freunde sind todtraurig
und denken: Jetzt ist alles aus.

Aber die Geschichte von Jesus, meinem Freund, geht weiter.
Höre einmal zu:

Drei Freundinnen von Jesus gehen drei Tage später zum Grab.
Sie bringen kostbare Öle mit.
Unterwegs denken sie noch:
Wer wird uns den schweren Stein vom Grab wegrollen?
Wie können wir nur unsere wertvollen Öle ins Grab bringen?
Sie sind traurig und lassen den Kopf hängen.

Aber als sie beim Grab ankommen und aufblicken, sehen sie:
Der Stein ist weg!
Das Grab ist leer.
Aber da ist ein Engel, ein Bote von Gott.
Er sagt: Habt keine Angst.
Ihr sucht Jesus.
Der ist nicht mehr hier im Grab.
Jesus lebt.
Er ist immer noch euer Freund.
Er bleibt Euch nahe.
In eurem Herzen könnt ihr das spüren.

Die drei Frauen laufen zu den anderen Freundinnen und Freunden.
Diese gute Nachricht wollen sie schnell weitererzählen.
Jesus lebt!
Er ist noch immer bei uns!
(Vgl. Matthäus-Evangelium 28, 1-8)

Schmetterling